Primäreinkommen und verfügbares Einkommen der privaten Haushalte
1991 bis 2024, jährlich
Die Ergebnisse geben Auskunft über die Einkommen aus Erwerbstätigkeit und Vermögen (Primäreinkommen) sowie das Einkommen, das den privaten Haushalten für Sparen und Konsum zur Verfügung steht (Verfügbares Einkommen).
Berlin
Verfügbares Pro-Kopf-Einkommen 8 % unter Bundesdurchschnitt
Im Jahr 2024 standen den Berliner Haushalten 27.595 EUR pro Person zur Verfügung, 3,4 % mehr als im Vorjahr. Gemessen am bundesweiten Durchschnitt von 30.069 EUR lag das verfügbare Pro-Kopf-Einkommen in Berlin bei 91,8 %.
Das Primäreinkommen pro Person stieg um 3,5 % auf 34.311 EUR. Bundesweit betrug der Anstieg 3,6 % auf ein Primäreinkommen pro Person in Höhe von 36.196 EUR.
Größte Quelle des Primäreinkommens der privaten Haushalte war das Arbeitnehmerentgelt, dessen Anteil in Berlin 80 % betrug. Aus Betriebsüberschüssen und Selbstständigeneinkommen kamen 6 % der Primäreinkommen, aus Vermögen knapp 14 %.
Von den Primäreinkommen flossen fast 51 % überwiegend als Sozialabgaben sowie Einkommen- und Vermögenssteuern an den Staat. Pro Person waren das durchschnittlich 17.476 Euro. Davon wurden 10.760 Euro als Sozialleistungen wie Rente oder Arbeitslosengeld an die Haushalte ausgezahlt. Den Berlinerinnen und Berlinern standen damit 2024 durchschnittlich 80 % des Primäreinkommens für den privaten Verbrauch zur Verfügung.
Benjamin Gampfer
Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen
Heike Zimmermann
Einkommens- und Verteilungsrechnung
Pressestelle
Brandenburg
Verfügbares Pro-Kopf-Einkommen um 4,3 % gestiegen
Das verfügbare Pro-Kopf-Einkommen in Brandenburg stieg 2024 um 4,3 % auf 27.560 EUR. Das waren 91,7 % des in Deutschland durchschnittlich verfügbaren Einkommens in Höhe von 30.069 EUR.
Das Primäreinkommen pro Person erhöhte sich in Brandenburg um 4,1 % auf 30.026 EUR. Bundesweit betrug der Anstieg 3,6 % und das Primäreinkommen pro Person 36.196 EUR.
Der Anteil des Arbeitnehmerentgelts am Primäreinkommen betrug 83 %. Aus Betriebsüberschüssen und Selbstständigeneinkommen kamen 6 % der Primäreinkommen, aus Vermögen 11 %. Von den Primäreinkommen ging fast die Hälfte überwiegend als Sozialabgaben sowie Einkommen- und Vermögenssteuern an den Staat. Pro Person waren das durchschnittlich 14.984 Euro. Davon wurden 12.518 Euro als Sozialleistungen wie Rente oder Arbeitslosengeld an die Haushalte ausgezahlt. Damit standen den Brandenburgerinnen und Brandenburgern knapp 92 % des Primäreinkommens für den privaten Verbrauch zur Verfügung.
Benjamin Gampfer
Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen
Heike Zimmermann
Einkommens- und Verteilungsrechnung
Pressestelle
Methodik und weitere Informationen
Das Primäreinkommen der privaten Haushalte einschließlich privater Organisationen ohne Erwerbszweck umfasst die Einkommen aus Erwerbstätigkeit und Vermögen, die den privaten Haushalten in einer Region zugeflossen sind.
Das verfügbare Einkommen ist das Einkommen, das ihnen für Konsum und Sparen zur Verfügung steht. Es ergibt sich ausgehend vom Primäreinkommen durch Abzug der im Rahmen der Umverteilung geleisteten laufenden Transfers und Hinzurechnung der empfangenen Sozial- und Transferleistungen.
Ergebnisse für alle Bundesländer und weitere Informationen zur Methodik erhalten Sie unter www.statistikportal.de/de/vgrdl.
Ähnliche Zahlen – andere Quelle.
Angaben zum durchschnittlich verfügbaren Einkommen je Einwohner aus der VGR können bei Ungleichheiten verzerrt sein. Der Statistische Bericht des Mikrozensus (Tabelle 4.1) weist mit dem Haushaltsnettoeinkommen nach Haushaltsgröße ein differenzierteres Bild für eine vergleichbare Kennzahl aus. Die exakten Merkmalsdefinitionen können Sie den Metadaten entnehmen.
Die Metadaten geben Aufschluss über die erhobenen Daten, enthalten den Erhebungsbogen sowie ggf. auch eine Datensatzbeschreibung.