Zensusdaten ermöglichen Analysen unterhalb der Gemeindeebene
Das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg bietet ab sofort Auswertungen unterhalb der Gemeindeebene an.
Pressemitteilung Nr. 119
Alle Wohnungseigentümerinnen und -eigentümer in Berlin und Brandenburg erhielten eine Einladung, online an der Gebäude- und Wohnungszählung (GWZ) teilzunehmen. Daher liegt den Briefen kein Fragebogen bei, teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit. Papier-Fragebogen können telefonisch angefordert werden.
Seit Ende der vergangenen Woche wird der Zensus von sehr vielen Teilnehmenden der GWZ per Telefon kontaktiert. Die Bürgerinnen und Bürger stellen vor allem Fragen, bis wann sie melden müssen oder was bei der Meldung zu beachten sei. Gleichzeitig nutzen viele das Angebot einen Papier-Fragebogen zu bestellen. Diese Möglichkeit besteht für alle Angeschriebenen, die nicht online melden können.
Die Hotline für die Bestellung der Fragebögen ist an sieben Tagen der Woche 24 Stunden geschaltet. Alle Bürgerinnen und Bürger, die Fragebogen bestellen wollen, können ihre Wartezeit verkürzen, indem sie außerhalb der Kontaktzeiten, also in den späteren Abendstunden und/oder am Wochenende anrufen. Wohnungseigentümerinnen und -eigentümer aus Brandenburg erreichen die Fragebogen-Bestellung unter Tel. 0331 8173-3522, aus Berlin unter Tel. 0331 8173-1522. Für die Bestellung wird ausschließlich die im Schreiben übermittelte Zugangsnummer benötigt. Gleichzeitig verlängert sich mit der Zustellung des/der Fragebogen die Frist für die Datenmeldung automatisch.
Neben der Bestellung von Papier-Fragebogen gab es grundsätzliche Fragen zur GWZ. So wollten viele Bürgerinnen und Bürger wissen, woher die Daten der angeschriebenen Adressen stammen. Diese wurden z. B. aus den Daten der Berliner Ver- und Entsorgungsunternehmen sowie in Brandenburg von den Technischen Finanzämtern und Grundsteuerstellen zusammengestellt und sind nicht immer aktuell. Die Vielzahl der Fragen und Hinweise zeigt, dass Deutschland einen Zensus mit einer vollständigen GWZ benötigt, um die tatsächliche Anzahl an Wohnungen und Häusern zu erfassen.
Das Anrufaufkommen der Zensus-Hotline war deutschlandweit äußerst hoch. Nicht alle Anrufe konnten in der gewünschten Geschwindigkeit angenommen werden. Viele mussten lange Wartezeiten in Kauf nehmen. Der Zensus bedauert diesen Umstand sehr. Die Kapazitäten wurden erheblich erweitert und das Personal für die Annahme von Gesprächen vervielfacht.
Datenangebot
Daten zum Zensus 2022 werden ab November 2023 veröffentlicht.